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  • Aug
    26

    Dynamischer Quality Score
    Wie Google in seinem Blog bekannt gibt, soll das Adwords-System in den kommenden Wochen geändert werden. Der bisher statische Quality-Score soll dann dynamisch werden. D.h. der bisherige Quality Score wird nicht mehr global für jedes Keyword sondern für jede Suchanfrage separat berechnet. Dabei spielen u.a. die Faktoren Lokalität und die spezifische Suchanfrage eine wesentliche Rolle.

    First Page Bid
    Im Zuge der Umstellung auf den dynamischen Quality-Score, fällt auch das “minimum bid” weg. Der neu eingeführte “first page bid” zeigt an, wieviel man bezahlen muss, um mit seiner Werbung auf der ersten Seite zu stehen.

    “Inactive for search” verschwindet
    Bei zu niedrigem Quality-Score oder einem zu niedrigem Gebot wurde das Keyword bisher deaktiviert. Das fällt in Zukunft weg: Jedes Keyword hat dann die Chance, Werbung bei Google zu zeigen (Ausnahmen: Keyword ist gelöscht oder steht auf Pause).

    Fazit
    Google wird das neue Adwords-System in den kommenden Tagen erst bei wenigen Accounts testen um “Live-Erfahrungen” zu sammeln. Wann der flächendeckende Einsatz dann kommt, ist noch nicht raus. Fest scheint aber schon zu stehen, dass das neue System einige Vorteile für Google und die Werbetreibenden haben wird. Denn Google wird einigen Umsatz mehr machen, weil es nun für nicht so beliebte Suchanfragen plötzlich “Abnehmer” gibt und die Werbetreibenden werden bei schlecht aufgesetzten Kampagnen wohl einer bessere Leistung erzielen als bisher.

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  • Aug
    22

    Es war schon eine lieb gewordene Tradition: Das Brutto-Online-Werbevolumen in Deutschland ist von Jahr zu Jahr kontinuierlich gestiegen. Lag es im Jahr 2005 noch bei circa eine Milliarde € stieg es im Jahr 2006 auf 1,9 Milliarden € und im Jahr 2007 auf 2,9 Milliarden €. Das waren Steigerungsraten von 87% in 2005, 84% in 2006 und 51% in 2007. Eigentlich sollte laut OVK die Steigerungsrate 2008 knapp 30% betragen, aber nach Aussagen von OVK-Referent Björn Kaspring wird das prognostizierte Wachstum 2008 nicht erreicht werden. Der Branchendienst Ibusiness spricht von 15% Wachstum, United Internet Media und Yahoo halten sogar „nur“ 10 bis 15% Prozent Wachstum für realistisch.

    Ob nun Brutto- oder Netto-Werbevolumina, nur Displaywerbung oder inklusive Keyword-Advertising, die Fragen sind und bleiben:

    Beginnt der Markt sich zu konsolidieren?

    Ist (zweistelliges) Wachstum endlich?

    Ist die erreichte Basis solide?

    Und die Antworten auf alle drei Fragen lauten: Ja!

    Zunächst einmal etwas Grundsätzliches: Wachstumsraten im zweistelligen Bereich sind immer positiv. Dass diese Entwicklung nicht unendlich weitergehen kann, ist verständlich und auch die bisher verwöhnte Online-Werbe-Branche weiß das und wird damit umgehen (lernen).

    Es ist eine natürliche Entwicklung, der sich die Online-Werbe-Branche stellen muss und stellen wird, denn sie wird nun langsam erwachsen und erfährt, dass Honig nicht unbegrenzt den Bach runter fließt. Und das ist gut so. Denn jetzt sind neue Ideen und neue Konzepte gefragt, die zusätzlichen Kundennutzen bieten. Kreativität und Innovation sind ja gerade Kennzeichen der Werbebranche, das ist ihre originäre Kompetenz und die sollte sie in Zukunft ausspielen. Dann klappt es auch mit den Wachstumsraten!

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