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  • Sep
    1

    Finanzinstitute und Versicherer sind bei wesentlichen Schlagworten oft nicht unter den TOP 50 bei Google und Co. Viele Websites und Internetunternehmen nehmen den Großen das Internetgeschäft weg, denn – so scheint es – weder Finanzinstitute noch Versicherer haben das Suchmaschinenmarketing im Visier. Dabei zählen doch gerade Finanzprodukte zu den am stärksten umworbenen Marktsegmenten. Getreu dem Motto, je höher der Kundenwert ist, desto höher die Suchmaschinen-Werbung, rangieren Banken und Versicherungen bei den Klickpreisen für Keywords ganz vorne:

    Die 10 teuersten Google-Keywords (Banken und Versicherungen)
    (Quelle: Explido Webmarketing)

    1. Günstiger Kredit:6,42 €
    2. Tagesgeldkonto: 6,21 €
    3. Ratenkredit: 6,05 €
    4. Risikolebensversicherung: 4,99 €
    5. Onlinebanking: 4,85 €
    6. Kredit: 4,59 €
    7. Aktiendepot: 3,88 €
    8. Hausratversicherung: 3,66 €
    9. Autofinanzierung: 3,46 €
    10. Kfz-Versicherung: 3,39 €

    Die Neukundengewinnungs-Kosten liegen bei Banken und Versicherungen schnell im vierstelligen Bereich – daher auch die hohen Klickpreise für Keywords. Aber auch Vermittler verdienen gut: So werden beispielsweise für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung zwischen 6 und 10 Monatsbeiträgen von der Versicherung an den Vermittler gezahlt. Wer also für seine PKV einen Monatsbeitrag von 300 Euro zahlt, bei dem hat der Vermittler zwischen 1.800 € und 3.000 € Provision verdient.

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  • Aug
    26

    Dynamischer Quality Score
    Wie Google in seinem Blog bekannt gibt, soll das Adwords-System in den kommenden Wochen geändert werden. Der bisher statische Quality-Score soll dann dynamisch werden. D.h. der bisherige Quality Score wird nicht mehr global für jedes Keyword sondern für jede Suchanfrage separat berechnet. Dabei spielen u.a. die Faktoren Lokalität und die spezifische Suchanfrage eine wesentliche Rolle.

    First Page Bid
    Im Zuge der Umstellung auf den dynamischen Quality-Score, fällt auch das “minimum bid” weg. Der neu eingeführte “first page bid” zeigt an, wieviel man bezahlen muss, um mit seiner Werbung auf der ersten Seite zu stehen.

    “Inactive for search” verschwindet
    Bei zu niedrigem Quality-Score oder einem zu niedrigem Gebot wurde das Keyword bisher deaktiviert. Das fällt in Zukunft weg: Jedes Keyword hat dann die Chance, Werbung bei Google zu zeigen (Ausnahmen: Keyword ist gelöscht oder steht auf Pause).

    Fazit
    Google wird das neue Adwords-System in den kommenden Tagen erst bei wenigen Accounts testen um “Live-Erfahrungen” zu sammeln. Wann der flächendeckende Einsatz dann kommt, ist noch nicht raus. Fest scheint aber schon zu stehen, dass das neue System einige Vorteile für Google und die Werbetreibenden haben wird. Denn Google wird einigen Umsatz mehr machen, weil es nun für nicht so beliebte Suchanfragen plötzlich “Abnehmer” gibt und die Werbetreibenden werden bei schlecht aufgesetzten Kampagnen wohl einer bessere Leistung erzielen als bisher.

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