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  • Okt
    17

    SEO – Black Hat, White Hat und der Raum dazwischen

    Das Interview auf seo.de mit einem Suchmaschinen-Spammer hat den Anschein, dass es sich um die “gute, alte” Black-Hat-Zeit handelt, die jetzt vorbei ist. Und plötzlich werden alle white. Sicherlich ist es schwieriger geworden, Lücken zu identifizieren und hier richtig gut zu verdienen. Aber: Es funktioniert immer noch. Bestimmt kennen einige SEOs Fälle, wo in der Woche Einnahmen im 6-stelligen Dollarbereich verdient werden. Die Frage ist eine moralische: Wo zieht jeder seine Grenze. Interessant scheint da der Grey-Space zu sein, also der Bereich, der nicht white und offensichtlich nicht black ist. Hier scheinen die Versuchungen besonders groß zu sein. Und da vieles anonym abläuft (sonst könnte ja auch kein großes Geld verdient werden), bleibt die moralische Verantwortung jedem selbst überlassen: Wo ist für mich Schluss, wo sage ich: Das kann ich mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren?

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    6 Comments

6 Responses to “SEO – Black Hat, White Hat und der Raum dazwischen”

  1. Also für eine Summe im “6-stelligen Dollarbereich” würde ich (und würden vermutlich die meisten) meine Moral sofort verkaufen. Nur solange man nicht wirklich Ahnung von der Materie hat und der Erfolg fraglich bzw. gering wäre, ist Black-Hat Seo im Grunde Zeitverschwendung, Nach einigen Wochen hat man dann vielleicht ein paar Euro fuffzig verdient, aber die Domain ist verbrannt und die Arbeit war (fast) umsonst.

  2. @ Michael:
    Dass man mit Black-Hat-SEO nach wie vor sehr viel Geld verdienen kann, steht – glaube ich – außer Frage. Sicherlich hast Du recht, dass Black-Hat-Seo Zeitverschwendung ist, wenn man keine Ahnung hat. Aber die Frage ist doch: Wenn Du Black-Hat-Seo wirklich beherrschst, wo sagst Du für Dich: “Halt!”. Gibt es einen Punkt, wo Schluss ist (den rechtlichen Aspekt mal völlig ausgeblendet)? Der 6-stellige Dollarbereich mag sicherlich die Ausnahme sein, aber ich kenne einige, die in der Woche locker vier- bis fünfstellige Beträge generieren mit Vorgehensweisen, die in meinen Augen moralisch grenzwertig sind.

  3. Bei Black Hat im Sinne von SEO, also Suchmaschinenoptimierung, würde ich keine moralische Grenze sehen, solange die Besucher das erhalten was sie suchen. Letztlich spielt es doch keine Rolle, ob sie über die eine oder andere Seite ans Ziel gelangen. Die moralische Grenze ziehe ich dort, wo Dinge versprochen werden die einfach nicht einzuhalten sind. Ich werbe zum Beispiel grundsätzlich nicht für MLM-Systeme oder Hyip-Programme. Auch diese typischen “so werden sie Millionär in 12 Monaten” eBooks zählen für mich dazu. Aber das sind Aspekte, die den Inhalt der Webseiten betreffen. SEO, ob Black oder White, betrifft ja zunächst mal nur die Form.

  4. Ja man sollte schon eine Wertung vornehmen was ist Black Seo? Im der Verpflichtung des BVDW steht zum Beispiel das auf Tunnelseiten etc verzichtet wird, und dennoch betreiben es einige der Mitglieder dort, das nenne ich Black Seo.

  5. Hi,
    auch ich würde für einen größeren Betrag wohl schon eine Fünf gerade sein lassen. Aber Black Seo wäre nichts für mich. Nicht wegen der moralischen Frage – sondern weil ich nachts nicht mehr schlafen könnte.

    Dauernd die Angst, dass ich auffliegen könnte – und das Geld nicht mehr käme, würde mich verrückt machen.

    Da lieber White Seo – und ich kann nachts gut schlafen.

    Biggi

  6. There is absolutely no doubt that black hat techniques are used not only in SEO but in every area of online business. Just as there are criminals in the real word …so there will also always be cyber criminals.

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