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  • Dez
    28

    Nun ist es also soweit: Die E-Books kommen langsam ins Rollen: Am 25. Dezember hat Amazon zum ersten Mal mehr elektronische Texte für seinen E-Reader Kindle verkauft als gedruckte Bücher. Und noch etwas Besonderes: Kindle war auf der US-Website im Weihnachtsgeschäft 2009 der meist verkaufte Artikel  und auch noch der am häufigsten verschenkte in der Geschichte des Onlineversands. Das teilte Amazon jüngst mit, ohne genauere Angaben über die Absatzzahlen zu machen. Und noch was für Zahlenfreaks: Der 14. Dezember war der umsatzstärkste Tag für Amazon mit mehr als 9,5 Millionen Artikel, das sind ca. 110 gekaufte Produkte pro Sekunde.

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  • Aug
    19

    Deutlich schneller soll sie arbeiten und mehr finden – Googles neue Suchmaschine mit dem Codenamen “Caffeine”. Wer sie mal testen möchte: Google Caffeine

    Der Prototyp läuft in einer Sandbox-Umgebung, d.h. ohne Adwords und ohne Auswirkungen auf das Tagesgeschäft. Interessant ist, dass Google bei der neuen Suchmaschine die Suchergebnisse nach anderen Kriterien auflisten soll, will heißen: Auf auf zum gründlichen SEO-Test!

    Aber soviel vorweg:
    Wer weiterhin gefunden werden will, muss sich den Google-Algorithmen fügen. Denn das von vielen gewünschte Ziel, Relevanz mit Formeln zu messen, scheint auch mit der “neuen” Suchmaschine nicht erreicht zu werden. Oder vielleicht doch? Einige vermuten schon, dass Caffeine seine Suchergebnisse jetzt doch stärker am Text und an  den daran geknüpften Metastichworten knüpft. Sollte die neue Suchmaschine nun doch ein Zugeständnis sein, der aufkommenden Macht á la Wolfram Alpha, Bing, Ask oder Clusty Paroli bieten zu müssen. Google wird seine Monopolstellung nur halten können, wenn es besser wird – qualitativ besser wird!

    Daher ist eine schnellere Suche und eine größere Trefferanzahl schmückendes Beiwerk, entscheidend ist aber für die Benutzer, dass die Suchergebnisse qualitativ besser werden. Weder Geschwindigkeit noch Quantität, sondern Qualität – die Relevanz! – ist für den Nutzer entscheidend. Was nutzen ihm viele schnell gefundene Treffer, wenn diese für ihn nicht relevant sind?

    Nun, warten wir einfach mal die Betaversion ab…

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  • Aug
    19

    Laut einer Studie sollen 40% der Twitter-Meldungen nur nichtiges Geschwätz sein. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Marketing-Unternehmens Pear Analytics im texanischen San Antonio. Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass 60% der Twitter-Meldungen schon irgendeine Relevanz haben.

    Aber erstmal einige Fakten:

    • es gibt aktuell 27.000 aktive Nutzer von Twitter in Deutschland (Stand: März 2009)
    • mehr als 3 Prozent der deutschen Onliner twittern mindestens 1 mal Pro Woche
    • jeder zweite deutsche Twitternutzer betreibt seinen Twitter-Blog hobby-mäßig
    • sechs Prozent Verfassen so genannte Tweets hauptberuflich
    • über 1,9 Millionen klickten im Mai 2009 auf twitter.com
    • einem Drittel der deutschen Internetnutzer ist der Twitter unbekannt

    Sagen wir mal, von den 27.000 aktiven Nutzern schreibt jeder pro Woche einen Tweet, das sind im Monat 108.000 Tweets. Von denen sind nun 60% kein nichtiges Geschwätz, sondern irgendwie relevant. Dann sind das im Monat ca. 65.000 Meldungen “für Deutschland” oder am Tag knapp 2.200 Meldungen…

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  • Mär
    25

    Seit gestern gibt es zwei interessante Neuerungen bei den Suchergebnissen:

    Google führt längere Snippets ein, d.h. die Auszüge aus dem Seitentext werden länger, wenn die Suchanfrage aus mindestens drei Wörtern besteht.
    Die verwandten Suchvorgänge, die oft am Ende der Erbgebnisseite stehen, sind verbessert worden, d.h. Google gibt jetzt auch Keywords und deren Kombinationen aus.

    Alles in allem ein weiterer Schritt, um dem Anspruch von Google gerecht zu werden, die besten Suchergebnisse zu bieten. Nun denn, für die Texter stellt sich jetzt die interessante Frage: “Muss ich was an meinem Schreibstil ändern?”

    Dazu nur ein kleiner Tipp: Wenn die entsprechenden Keywords relativ nah beisammen stehen ist es natürlich besser für die Lesbarkeit des Snippets, da der Auszug nicht immer mit … unterbrochen wird. Und dann kommt man auch dem Wunsch von Google nach, Snippets mit “enough information and context” zu produzieren.

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  • Feb
    26

    Die Frage ist so alt wie das Nebeneinander der beiden Vertriebsformen:
    Gibt es Kannibalisierungseffekte oder nicht?
    Nimmt das Internet dem stationären Handel Umsatz weg oder nicht?

    Oberflächlich betrachtet stimmt wahrscheinlich jeder zu: Das Internet geht zu Lasten der regionalen Händler. Umsatzeinbrüche im klassischen Einzelhandel und Umsatzrekorde im Online-Geschäft – das passt nur zu gut in die Jammer-Argumentation: Mit diesen Preisen können wir armen Einzelhändler nicht mithalten. Wir müssen Miete, Personlakosten, Wareneinstand und und und zahlen. Das sind Kosten, die der Online-Händler nicht hat…

    Ja und Nein! Sicherlich feiert der Online-Handel kontinuierlich Absatzrekorde. Da muss jeder nur mal in seine eigene Kundenstruktur reinsehen. Wir haben Kunden, die vor Jahren – quasi nebenbei – einen Onlineshop neben dem stationären Verkaufsgeschäft aufgezogen haben und jetzt ist der Umsatz im Onlineshop schon das Vielfache des stationären Ladens. Und sicherlich haben viele Einzelhändler zu kämpfen – auch und gerade ums Überleben. Aber die Argumentation muss anderswo ansetzen!

    Fakt ist, dass das Internet als Kaufvorbereitung dient.
    Fakt ist, dass bei einem Viertel der stationären Käufe vorab Infos im Internet geholt werden.
    Fakt ist, dass im Internet Kaufimpulse für den stationären Handel gesetzt werden.

    Daher kann die Strategie nur lauten:
    Wir müssen dem Kunden genau das geben, was er verlangt. Und zwar dort, wo er sich gerade aufhält!

    Also kann die Frage nach stationär oder virtuell nicht eine Frage der Kannibalisierung sein. Krieg oder Frieden? Das ist nicht die Frage, denn es MUSS ein Miteinander sein, denn der Kunde lebt es ja vor. Er ist in der virtuellen Welt genauso unterwegs wie in der realen Welt. Und genau hier muss der “Händler von Morgen” ansetzen.

    Stationär muss er einen Erlebniskauf bieten. Hier spielen Punkte wie Spontankauf, Beratung, Kompetenz, sofortige Mitnahme, Produktvorführung und Vergleiche eine wesentliche Rolle.

    Virtuell aber muss er ein breiteres und tieferes Sortiment mit zusätzlichen Web 2.0-Elementen haben, ein anderes Sortiment mit einem emontionalen Erlebnis. Hier spielen Punkte wie Service, Lieferservice, Kauf auf Rechnung, Finanzierungsangebote, hohe Versandgeschwindigkeit, Rückgabe in Filialen, Sortimentserweiterung, wenn z.B. im Geschäft die Lagermöglichkeiten nicht ausreichen.

    Hier werden in Zukunft noch viele Marketing-Konzepte entwickelt. Gemeinsam wird allen sein: Online und Offline muss kombiniert werden. Nichts schließt sich aus. Grenzen gibt es nicht. Wer nicht über den Tellerrand blickt, hat im Wettkampf mit der Konkurrenz eindeutig die schlechteren Karten. Wenn der Kunde – wieder – im Mittelpunkt steht, stellt sich die Frage nicht ob online oder offline. Dann stellt sich nur die Frage, die ich schon vor vor 15 Jahren im Elfenbeinturm gelesen habe: “Wie können die Bedürfnisse des Kunden dauerhaft befriedigt werden?”

    Vielleicht ist diese “Rückbesinnung” auch eine – kleine – Antwort auf die aktuelle Finanzkrise.  Haben die Unternehmen, die jetzt nach Steuermilliarden rufen (und da möchte ich aus der Schar nur mal GM nennen) wirklich noch diesen uneingeschränkten Blick auf die Kundenbedürfnisse? Wenn ich für ein Auto 20.000 Euro zahle, das 13 Liter verbraucht und auch sonst im Unterhalt nicht gerade geldbeutelschonend daherkommt, dann muss es nicht verwundern, warum – auch viel kleinere Hersteller – mit Autos unter 10.000 Euro Erfolg haben, die weit weit unter 10 Litern verbrauchen.

    Ja, jetzt könnte man seitenlang philosophieren, aber ich möchte abschließend auf den Punkt kommen:

    Wer den Kunden in den Mittelpunkt seiner Unternehmenspolitik macht, für den stellt sich nicht die Frage zwischen online oder offline. Denn nur mit einer Kombination beider Wege kann der Kunde optimal angesprochen werden.

    Dazu gehört aber auch, dass der Kunde – online – angesprochen wird. Einen Shop zu installieren, den keiner findet oder der nicht kundengerecht konzipiert wurde, genügt natürlich nicht. Webdesign, Usability, SEO und SEM gehen hier Hand in Hand. Und wer das als Einzelhändler versteht, hat rosige Zeiten vor sich. Wer das nicht versteht, kann nur hoffen, dass es bald nicht nur die Abwrackprämie für Autos gibt, sondern auch für Fernseher, Computer, Kühlschränke, Handys, Kameras, Nähmaschinen, Kaffeemaschinen, Fußbälle, Socken, Unterhosen, BHs …

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  • Dez
    15

    Jeder kennt die beiden erfolgreichsten Spielarten des Onlinemarketings: Suchwortvermarktung (SEM) und die geheimnisvolle Beeinflussung des Goolge-Rankings (SEO). Und jetzt noch das: Eine Umfrage von SEO Maxx hat ergeben, dass neben den vielen Firmen, die bereits SEO durchführen (lassen), eine sehr große Zahl in den Startlöchern steht und in 2009 den Einstieg in Suchmaschinenoptimierung planen. Interessant ist weiterhin, dass zwei Drittel der Unternehmen mehr als 10.000 Euro monatlich für SEO ausgeben. Und was viele schon wissen oder geahnt haben, sind die Kriterien bei der Auswahl eines SEOs ganz andere als im “normalen Business”: Erfahrung ist viel viel wichtiger als Image und Größe.

    Nichts Neues mögen nun die Kenner der Branche sagen. Richtig. Aber dennoch ist ein wichtiger Aspekt in der Botschaft, die aufgrund Finanzkrise und Konjunkturabschwächung (von Rezession will man ja gar nicht reden) noch schwerer ins Gewicht fällt: Die Firmen wissen zunehmend, worauf es ankommt und das Internet wird immer wichtiger für Besucher- und Kundengewinnung. Auch das sicherlich nichts Neues, aber es ist doch beruhigend, in einer Branche aktiv zu sein, die gefestigt in die Zukunft geht und für die andere Spielregeln gelten als im klassischen Business – Gott sei dank!

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  • Sep
    11

    In Photoshop ein Favicon anzulegen ist schon abenteuerlich:

    1. Schritt:
    Plugin (Telegraphics) besorgen, um das Windows Icon (ICO) Datei-Format in Photoshop abspeichern zu können.

    2. Schritt:
    Plugin in Photoshop installieren

    3. Schritt:
    16×16 px Bild erstellen und unter Format (ICO-Windows Icon) abspeichern.

    Gemacht-getan und siehe da: Es funktioniert!

    Und nach erledigter Arbeit hat man plötzlich ein Auge dafür, wer so alles tolle Favicons hat und wer eben nicht. Und zur letztgenannten Gruppe zählen u.a. mediadonis, fridaynite und ein-uwe.

    Also Ihr Lieben:
    War mal ein bisschen kreativ und hier sind Eure neuen Favicons, wenn Ihr sie wollt:

    Viel Spaß beim Einbinden und anschauen!

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  • Sep
    8

    Nun kommt auch Bild dahinter, dass von Nutzern generierte Inhalte besser geklickt werden als “gekaufte” Formate. Bild-Chefredakteur Kai Diekmann will das Bewegtbildangebot von Bild im Internet ausbauen. Dazu will er die Leser zu mehr Aktivität begeistern. Das Besondere: Tausend Leserreporter sollen mit einer kostenlosen Kamera ausgestattet werden.  Laut Diekmann sind die UGC-Videos und auch Reporter-Videos die meist abgerufenen Bewegtbildinhalten auf bild.de. Ohne Erfolg gekrönt waren hingegen moderierte Web-TV-Formate wie das vor kurzem eingestellte “Bild live”. Fernsehen und Zeitung beißt sich nun mal, auch bei den Großen.

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  • Sep
    3

    Knapp drei Prozent Marktanteil innerhalb von 24 Stunden – der Start von Googles neuem Browser “Chrome” ist mehr als geglückt. Der amerikanische Webanalysespezialist Clicky wertete mit seinem Tool Webanalytics  die Daten von mehr als 45.000 Websites aus. Marktführer Microsoft mit seinem InternetExplorer kommt auf ca. 60%, Firefox auf ca. 30% und Safari auf 3,5 Prozent. Damit ist Chrome im Schnellstart auf Platz 4 vorgestoßen, noch vor Opera.

    Allerdings sind zwei wichtige Dinge zu berücksichtigen:

    1. Der enorme Anschub ist wesentlich in der Neugier der Internetsurfer zu sehen.
    2. Es handelt sich um eine Beta. D.h. es bleibt abzuwarten, was Google noch alles draufpackt. Bisher  sind die Meinungen überwiegend positiv.

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  • Sep
    1

    Finanzinstitute und Versicherer sind bei wesentlichen Schlagworten oft nicht unter den TOP 50 bei Google und Co. Viele Websites und Internetunternehmen nehmen den Großen das Internetgeschäft weg, denn – so scheint es – weder Finanzinstitute noch Versicherer haben das Suchmaschinenmarketing im Visier. Dabei zählen doch gerade Finanzprodukte zu den am stärksten umworbenen Marktsegmenten. Getreu dem Motto, je höher der Kundenwert ist, desto höher die Suchmaschinen-Werbung, rangieren Banken und Versicherungen bei den Klickpreisen für Keywords ganz vorne:

    Die 10 teuersten Google-Keywords (Banken und Versicherungen)
    (Quelle: Explido Webmarketing)

    1. Günstiger Kredit:6,42 €
    2. Tagesgeldkonto: 6,21 €
    3. Ratenkredit: 6,05 €
    4. Risikolebensversicherung: 4,99 €
    5. Onlinebanking: 4,85 €
    6. Kredit: 4,59 €
    7. Aktiendepot: 3,88 €
    8. Hausratversicherung: 3,66 €
    9. Autofinanzierung: 3,46 €
    10. Kfz-Versicherung: 3,39 €

    Die Neukundengewinnungs-Kosten liegen bei Banken und Versicherungen schnell im vierstelligen Bereich – daher auch die hohen Klickpreise für Keywords. Aber auch Vermittler verdienen gut: So werden beispielsweise für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung zwischen 6 und 10 Monatsbeiträgen von der Versicherung an den Vermittler gezahlt. Wer also für seine PKV einen Monatsbeitrag von 300 Euro zahlt, bei dem hat der Vermittler zwischen 1.800 € und 3.000 € Provision verdient.

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